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Meg Rl 901k |
napengam
Kontrabass
Dabei seit: 19.05.2005
Beiträge: 1.183
Gewerblicher: nein
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| Zitat: |
Original von Leo
Ich wohn in Waiblingen, das kennt bloss keiner, drum steht hier Stuttgart.
Leo |
Waiblingen = Schwungrad Europas
Ich könnte meine Maggies in den Kombi werfen und mal vorbeidüsen.
Ich hab auch noch nie einen Manger gehöhrt.
Oder wenn du in der Nähe bist kommste mal auf ein Bier vorbei, dann
machen wir mal ein bisschen Krach.
Werden schon was finden.
Gruß
Heinz
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18.08.2005 18:50 |
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rubicon unregistriert
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| Zitat: |
Also am schlimmsten find ich diese Fliegengitter mit der gespannten Frischhaltefolie innen drin? Heissen glaub ich Maggie oder so ähnlich...
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Dicht gefolgt von "golddust" oder so ähnlich. Die können noch nicht mal die Chassis richtig auf eine Schallwand einfassen...
Auch Sonus Faber sind einfach zu schön, um gut zu klingen - sowas schließt sich aus...
schnell wech hier...
Franz
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18.08.2005 19:19 |
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rubicon unregistriert
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| Zitat: |
Wir könnten ja mal Tantris fragen, der hüpft ab und an doch auch hier rum.
Die müsste er im Schlaf aufsagen können
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Klar kann er das. Aber anderswo findet er noch mehr Opfer...
Und Gnade vor seinen Augen finden eh nur seine "3 Musketiere".
Gruß
Franz
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18.08.2005 19:39 |
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merlin unregistriert
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@Franz
Was für 3 Musketiere? Irgendwie fehlt mir ein Stück...
Gruß
Merlin
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18.08.2005 20:28 |
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rubicon unregistriert
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| Zitat: |
| Was für 3 Musketiere? |
Na Merlin, welche Foren-Koryphäen des Lautsprecherbaus kämen da wohl in Frage? Ein Tipp: Da gibt´s einen "genießerischen" user im anderen Forum, der diesen permanent seine Huldigungen devot erweist.
Wer dort noch mitliest, kann das unmöglich übersehen. Alles klar?
Gruß
Franz
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18.08.2005 20:42 |
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maggieaner unregistriert
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Hallo,
ich hab schon von Menschen gehört die ihre MEG 901 wegen eine Maggie 1.6 verkauft haben.
Aber ist halt alles nur Geschmackssache.
MfG
Maggieaner
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18.08.2005 21:50 |
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Leo
Ma(n)gier h.c.

Dabei seit: 15.05.2005
Beiträge: 1.815
Gewerblicher: nein Wohnort: Stuttgart
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| Zitat: |
Original von maggieaner
Hallo,
ich hab schon von Menschen gehört die ihre MEG 901 wegen eine Maggie 1.6 verkauft haben.
Aber ist halt alles nur Geschmackssache.
MfG
Maggieaner |
waren wohl in Geldnot? Oder hatten sich mit der 901 grössenmässig verkauft? Ein Umstieg auf die 3.6 oder eine grössere Maggie wäre eher als logisch anzusehen.
Wenn man denn die Darbietung einer Fläche lieber mag als einer "normalen" Kiste...
Ich hab da auch schon vom Schwager der Schwester einer Kollegin die wunderlichsten Dinge gehört...
Das gilt auch für ehemalige Eigner von Mangerlautsprechern, da muss der arme M.S. jetzt auch nach dem zu erwartenden massenweisen Wechsel die Überreste bei Ebay verticken...
Gruss Leo
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18.08.2005 22:31 |
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lia
Unschuldslamm...äh...Huhn h.c
 
Dabei seit: 05.05.2005
Beiträge: 4.330
Gewerblicher: nein
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Nun ja...Manger dürfte in der Top-Ten Liste enthalten sein
Meine Avalon sind sicher auch hochplaziert und seit ich gelernt hab, dass eine kleine Canton vermutlich mit Links die Guarneri in den Schatten stellt...natürlich mit Hilfe eines Behringers...tendiere ich ja auch fast zu Maggies, die sind wenigstens nicht so einfach elektronisch nachzustellen
Die Geithain find ich aber tatsächlich sehr gut, könnte ich mir hier durchaus vorstellen
Gruss
Lia
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18.08.2005 23:20 |
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merlin unregistriert
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| Zitat: |
Original von rubicon
| Zitat: |
| Was für 3 Musketiere? |
Na Merlin, welche Foren-Koryphäen des Lautsprecherbaus kämen da wohl in Frage? Ein Tipp: Da gibt´s einen "genießerischen" user im anderen Forum, der diesen permanent seine Huldigungen devot erweist.
Wer dort noch mitliest, kann das unmöglich übersehen. Alles klar?
Gruß
Franz |
Sorry Franz, ich kann Dir einfach nicht folgen - muß ich vielleicht aber ja auch nicht. Zudem lese ich im anderen Forum nicht mehr, dafür fehlt einerseits das Interesse und andererseits die Zeit.
Gruß
Merlin
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18.08.2005 23:42 |
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Leo
Ma(n)gier h.c.

Dabei seit: 15.05.2005
Beiträge: 1.815
Gewerblicher: nein Wohnort: Stuttgart
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19.08.2005 08:53 |
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hifiaktiv unregistriert
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@merlin
Franz hat ja fast ohnehin seinen Namen geschrieben:
| Zitat: |
| Da gibt´s einen "genießerischen" |
Also, ich habe da keine Hemmungen ihn zu nennen, es ist der "Geniesser 1" und ich lese seine Postings gerne. Er gehört für mich auch zu den "Realos" und man kann ihm kein X für ein U vormachen. Von HiFi versteht er viel und auch von allen wichtigen Randthemen.
Bei den Voodooisten ist er verständlicher Weise recht unbeliebt.
Gruß
David
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19.08.2005 10:57 |
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OpenEnd unregistriert
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Hallo David,
da sind wir doch schon wieder ganz unterschiedlicher Meinung. AH ist ein ausgewiesener Fachmann, der sich immer niveauvoll in Diskussionen bewegt. Tantris ist ein Fachmann, der sich aber beim schreiben manchmal nicht unter Kontrolle hat, US versteht auch einiges vom Lautsprecherbau und schreibt immer korrekt, Kawa versteht einiges von Elektronik und von Lautsprechern, kommt aber gerne ins lästern.
Dein Genießer_2 allerdings ist allerdings ein Google-Wissender und plappert ansonsten die Aussagen der oben genannten wirklichen Fachleute nur nach und versucht mit rhetorischen Stilmitteln, den nötigen Druck zu verschaffen. Er versucht, seine Unwissenheit durch ständige Angriffe zu überspielen. Es wundert mich, daß dir so etwas gefällt.
Grüße vom Charly
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19.08.2005 11:16 |
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Leo
Ma(n)gier h.c.

Dabei seit: 15.05.2005
Beiträge: 1.815
Gewerblicher: nein Wohnort: Stuttgart
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Ein für mich sehr aufschlussreiches Zitat aus der MEG-Homepage möchte ich hier noch einfügen, ich denke das sagt schon sehr viel über die Leute und ihre Vorgehensweise, die hinter dem Firmennamen steht:
Zitat:----------------------------------------------------
Jeder MEG-Lautsprecher wird im reflexionsarmen Raum gemessen, bevor er ausgeliefert wird. Die akustischen Eigenschaften des Lautsprechers sind bekannt.
Durch die Aufstellung und den Betrieb des Lautsprechers im Hörraum kommen die Einflüsse des Raumes hinzu. Man kann es auf eine einfache Gleichung bringen: Lautsprecher und Raum sind am Hörerlebnis beteiligt.
Um genau zu wissen, wo der beste Platz zur Aufstellung des Lautsprechers ist und wie man die Akustik des Raumes verbessern kann, muss man die akustischen Eigenschaften des Raumes bestimmen.
Der schnellste und genaueste Weg ist das Messen.
Deshalb bietet Musicelectronic Geithain (MEG) seinen Privatkunden einen Einmessdienst an, denn für Musicelectronic Geithain gilt:
"HÖREN UND MESSEN SIND DIE GRUNDLAGE UNSERER ARBEIT!"
Zitatende------------------------------------------------------
Eigentlich ganz banal
sollte man meinen.
So mancher ausgewiesene "Fachmann" ist da aber schon weiter, der kann sich das Hören schon komplett sparen. Da muss die Mannschaft um H.Kiesler wohl noch lernen
Gruss Leo
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19.08.2005 11:35 |
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hifiaktiv unregistriert
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Hallo Charly!
Was ich über Geniesser 1 (ist das der gleiche wie 2?) geschreiben habe, ist mein bisheriger Eindruck. Kann mich auch täuschen, dann ist er aber ein begnadeter "googler" - soll es ja auch geben.
Wenn ich in Euren Augen "Blödsinn" schreibe, so kommt der zumindest von mir, denn in dieser Sache google ich nie
.
@Leo schrieb:
| Zitat: |
| So mancher ausgewiesene "Fachmann" ist da aber schon weiter, der kann sich das Hören schon komplett sparen. Da muss die Mannschaft um H.Kiesler wohl noch lernen |
Ich glaube, dass beides alleine zu recht gutem Erfolg führen kann. Beim nur Hören, ist das Endergebnis allerdings sehr vom individuellen Geschmack geprägt. Beim nur Messen "stimmt" zwar alles so gut es geht, muss aber noch lange nicht gefallen. Deshalb ist eine Kombination aus beidem der richtige Weg.
Die Marke, die Technik und die Philosophie von Geithain gefällt mir sehr gut, die Optik ist aber sicher fast nicht verkaufbar.
Gruß
David
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19.08.2005 12:38 |
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jakob
(MOD)² h.c.
Dabei seit: 06.05.2005
Beiträge: 1.173
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Da sie dem FfF-Ansatz verpflichtet scheinen, kann ich an der Erscheinung der 901 gar nicht so viel aussetzen, allein der Rollständer scheint mir gewöhnungsbedürftig.
Ich kenne den LS bislang nur von dem SACD-Einsatz anläßlich der HE und fand ihn im Ansatz sehr gut. Allerdings hätte der dortige wvier-Einsatz vermutlich auch anderen LS zu guter "Arbeitsumgebung" verholfen.
Der Pseudokoaxial-Aufbau verspricht auch gute Ergebnisse bei kürzeren Hörabständen, der LS schien mir im besten Sinne allroundtauglich mit normalerweise ausreichenden Pegelreserven.
Man muß es den MEG-Mannen ja nicht erzählen
, aber vielleicht lohnt auch hier ein Experiment mit anderen Zuleitungen.
Gruß
__________________ Gewerblicher Teilnehmer;
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik.
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19.08.2005 13:21 |
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plüschus
Viator h.c.
 
Dabei seit: 05.05.2005
Beiträge: 4.737
Gewerblicher: nein Wohnort: Da wo man auch abends Moin sagt
Themenstarter
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Hei,
bin wieder zuhause und will , wie versprochen, meinen ganz persönlichen Hörbericht auch beenden.
Vielen Dank für die Rosen , was meine Hörfähigkeit angeht - bin ganz rot an den Ohren geworden
Zuerst die wichtigste Empfehlung - wer die Geithain LS unter absolut realistischen Bedingungen hören und kaufen möchte , dem sei ausdrücklich
www.arsmusica-highend.de
für den Norddeuschen Raum empfohlen. Unbedingt einen Termin mit Herrn Schramm vereinbaren , da er das Studio zuhause nebenberuflich sehr engagiert führt und mich mit seiner technischen und musikalischen Kompetenz überzeugt hat !
Bie dem fünfstündigen Hörtest erhielten die RL 901 K ihr musikalisches Futter von einem GamuT CD1 Mk1 CD Spieler

http://www.gamutaudio.com/
und einem Tuner ! - einem Klein und Hummel FM 2002 ( Hörspiele
)
Den tollen EMT 938 mit Studioarm und Tondose habe ich nur optisch bewundert .
Als Vorverstärker kam ein mir bis dahin völlig unbekanntes Gerät, das den prosaischen Namen "Funk" trägt , zum Einsatz. Genauer gesagt heißt es Abhörverstärker MTX Monitor ( Vorstufe )

http://www.funk-tonstudiotechnik.de/ABHOERSYSTEME.htm
Verkabelt waren die Geräte natürlich auch
- komplett symmetrisch mit gewöhnlichem Mikrophonkabel und Neutriksteckern bzw Kupplungen. Die Netzkabel waren in Standardqualität , die gemeinsame Steckleiste machte einen sehr " ordentlichen " Eindruck auf mich ( als Nichtnetzkabelklanghörer
)
Die RL 901K stand unter einer leichten Dachschräge ( wie auf der HP von arsmusica zu sehen ) und waren auf diese Position von einem Geithain Mitarbeiter eingemessen worden .
Würden gewöhnliche oder gar passive LS in dieser Position stehen , wäre der Klang mit größter Wahrscheinlichkeit katastrophal . Dröhn-, Boller - und Rummsbässe mit fetten unteren Mitten wären eine sichere Folge dieser Aufstellung.
Ganz anders die RL 901K . Jenes " K " steht für Kardioide oder Herzkurve und meint die aber eher nierenförmige Abstrahlcharakteristik der LS im Bereich bis zu 300 Hz. Jene bassanfettenden und die Mitten störenden Reflektionen der Rückwand hinterdem LS werden deutlich gemildert , den Rest bewirkt die penible Einmessung.
Offensichtlich verhält sich der LS fast wie ein Halbraumstrahler.
Weiteres besonderes Merkmal ,
ein immerhin 40cm messender Bass
, der bis 550 Hz spielt und damit rechnerisch schon bei ca 280 Hz anfängt zu bündeln , was in diesem Fall aber auch erwünscht ist.
Die Mittelhochtoneinheit ist auf einer planen Minischallwand in dem dustcap-freien Konus des TTs pseudokoaxial angeordnet und wird von vier Stegen getragen. Der 125mm Konusmitteltöner ist nach hinten nicht geschlossen und wird lediglich von einer Art Schaumstoffring bedämpft . Bei dem HT handelt es sich um eine 25mm Kalotte mit bedämpfter (?) Metallmembran . Übergangsfrequenz ca 2,8kHz.
Über die Filtercharakteristika konnte ich leider nichts erfahren , nehme aber an, daß bei der oberen Übernahmefrequenz ( 2,8 kHz ) eher steilflankige Trennung erfolgt , bei unteren ( 550 Hz ) eher flachere , der kürzeren damit besseren Gruppenlaufzeit wegen. Wohlgemerkt reine Vermutung !
Die Verstärker- und Filtereinheit ist, wenig Eindruck schindend, in einer Kammer auf der Rückseite der Box eingebaut , mit 180 Watt an 4 Ohm für den Bass und jeweils 100 Watt für MT und HT . Seitlich auf der Rückwand die bedämpften Öffnungen , die die nierenförmige Abstrahlung bewirken , weil sie seitlich hinter dem LS eine gezielte Schallauslöschung im Bereich bis ca 300 Hz bewirken.
Eine weitere Besonderheit soll offensichtlich die Fähigkeit dieses LS sein in vielen Räumen gut zu klingen ( ich kenne ihn nur aus diesem einen Raum , glaube diese Aussage aber ). Er scheint mittelmäßige Raumakustik nicht allzu krumm zu nehmen. Ich vermute , daß auch dies an seiner Abstrahlcharakteristik liegt und damit verbunden an seinem relativ konstanten Bündelungsmaß. Es scheint so, daß ein harmonisches und unverfärbtes Verhältnis aus Direktschall und Diffusschall sich eher bei diesem LS am Hörplatz einstellt als bei anderen Konstruktionen . Aber auch diese Aussage ist eine ganz persönliche Vermutung von mir.
Noch ein paar Worte zum Klang , die ich in meiner ersten euphorischen Beschreibung noch nicht erwähnt habe. Da ist eine absolute Selbstverständlichkeit in der Wiedergabe , egal ob leise , laut oder ganz laut - nichts ist gepresst , nichts ist begrenzt , nichts irgendwie gebremst. Wenn Instrumente natürliche Schärfe haben, ist diese Schärfe unverblümt und ungeschönt zu hören . Tönen die Instrumente , Stimmen weich , werden sie weich wiedergegeben ( selbst Schmalz soll überzeugend triefen
).
Rockmusik kann richtig schmutzig klingen. Eine saubere Stimmenaufnahme ( The Ritz / Denon 33CY-1839 ) klingt klar, präzise, silbenverständlich und wenn es auf der Aufnahme ist auch direkt , kann aber auch die natürliche Entferntheit der Stimmen ( zum Mikro ) mancher Opernaufnahme ( Carmen mit Angela Gheorghiu / EMI Classics ) wiedergeben.
Tja und zum Schluß die " Räumlichkeit " - mir ist sie fast wichtiger als alle anderen Punkte. Nie hatte ich das Gefühl in einer diffusen Klangsoße zu sitzen, die mich mit Klangwolken
einhüllt und einnebelt. Auf Rickie Lee Jones CD Pop Pop ist klar die Position der Stimme zu orten , der Standort der Instrumente ( Charlie Hadens Bass steht links ) ist so , daß ich glaube , die Musiker stünden vor mir im Raum zwischen und hinter den Lautsprechern verteilt - ich sehe sie mit den Ohren
.
Ich verstehe zwar nicht viel von Klassik, hatte aber den Eindruck , daß diese positionsgenaue Abbildung in Breite und Tiefe auch bei Orchesteraufnahmen ( Carmen / s.o. ) erhalten bleibt , aber auch das Gefühl für den Konzertsaal transportiert wird .
Nachdem ich jetzt meinen Höreidruck einwenig habe sacken lassen möchte ich sagen , daß dieser LS nicht nur der Beste seit Jahren , sondern der Beste ist, den ich kenne .
Gruß Thomas
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von plüschus: 19.08.2005 17:18.
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19.08.2005 16:48 |
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Amerigo
Mod-Segler h.c.
  
Dabei seit: 05.05.2005
Beiträge: 5.220
Gewerblicher: nein Wohnort: Zürich
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Soll ich meinen Emitter verkaufen? Sind sie so gut?
Amerigo
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19.08.2005 16:52 |
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Leo
Ma(n)gier h.c.

Dabei seit: 15.05.2005
Beiträge: 1.815
Gewerblicher: nein Wohnort: Stuttgart
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Hey Amerigo,
das war jetzt aber die Frage zum Wochenende!
Klar sind die besser als der Emitter, da kommt nämlich schon Schalldruck raus, und nicht nur modulierter Strom
SCNR Leo
__________________
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19.08.2005 17:10 |
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plüschus
Viator h.c.
 
Dabei seit: 05.05.2005
Beiträge: 4.737
Gewerblicher: nein Wohnort: Da wo man auch abends Moin sagt
Themenstarter
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Hei ,
| Zitat: |
Original von Amerigo
Soll ich meinen Emitter verkaufen? Sind sie so gut?
Amerigo |
sofort
,
oder halt ich hab' eine Idee
Du verkaufst Deine jetzigen LS aber zwei weitere Emmis dazu.
Dann nimmst Du die drei Emitter und die aktiven Filter von Geithain als
externe Aktivelektronik
statt des Aktiveinschubs
Gruß Thomas
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19.08.2005 17:12 |
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